Dein Cashflow ist der Schlüssel zu deiner finanziellen Stabilität. Er zeigt dir, wann Geld reinkommt, wann Geld rausgeht und ob du genügend Liquidität hast.
Eine einfache Cashflow-Strategie für Selbstständige besteht aus drei Ebenen:
Geschäftlicher Cashflow
Hier geht es um deine Einnahmen und Betriebsausgaben. Dazu gehören Kundenzahlungen, Software-Abos, Versicherungen, Materialkosten, externe Dienstleister oder Arbeitsmittel.
Wichtig ist, dass du Rechnungen schnell und professionell stellst. Je später du deine Rechnungen verschickst, desto später kommt dein Geld. Mit digitalen Offerten & Rechnungen kannst du diesen Prozess vereinfachen und deine Liquidität besser steuern.
Privater Cashflow
Als Selbstständige:r solltest du dir idealerweise ein regelmässiges Unternehmer:innen-Gehalt auszahlen. Auch wenn dein Geschäft schwankende Einnahmen hat, hilft dir ein fixer Privatbetrag, dein Leben planbarer zu machen.
Ein Beispiel: Statt jeden Monat das zu entnehmen, was gerade übrig bleibt, definierst du einen monatlichen Privatlohn. In guten Monaten bleibt mehr im Geschäftskonto, in schwächeren Monaten schützt dich dein Puffer.
Zukunfts-Cashflow
Hier planst du Rücklagen und Investments. Dazu gehören Steuerreserven, Altersvorsorge, Notgroschen und langfristiger Vermögensaufbau.
Der wichtigste Punkt: Vermögensaufbau sollte nicht erst passieren, wenn „am Ende des Monats etwas übrig bleibt“. Besser ist ein System, bei dem du Einnahmen aktiv verteilst.